syrien kinder

Nabil, 14 Jahre
»Vor eineinhalb Jahren sind meine Eltern, meine zwei Brüdern und ich aus Aleppo vor dem syrischen Geheimdienst geflüchtet. Mein Vater wurde von der Regierung gesucht und war in großer Gefahr, doch wir sind gerade noch rechtzeitig entkommen, ansonsten hätte man meinen Vater verhaftet oder getötet.
Meine Schulfächer hier sind Mathematik, Geschichte, Chemie, Geographie, Physik und Englisch. In meiner Freizeit lerne ich für die Schule, surfe im Internet und spiele mit meinen Brüdern oder mit Freunden.
Ich bin glücklich, wenn ich mit meinen Freunden spiele und wenn ich das Gefühl habe, dass ich mit meinen Eltern in der Türkei in Sicherheit bin.
Angst habe ich davor, dass mein Vater verhaftet wird, wenn er nach Syrien zurückgeht.
Aus unserm Haus in Syrien wurde alles gestohlen, ich habe nur mein Labtop mitgenommen.
Ich möchte in der Schule erfolgreich sein und hoffe, dass der Krieg in Syrien aufhört. Später würde ich gerne – wie mein Vater – als Arzt arbeiten.
Ich habe an meinem Geburtstag nichts gemacht, aber es war der gleiche Tag, an dem auch meine Schule begann und darüber habe ich mich sehr gefreut. Und mein Vater hat mir einen Kuchen geschenkt.
Jeder in der Welt sollte wenigstens nur ein bisschen auf Syrien achten, weil es schrecklich ist und viele Menschen schon gestorben sind.«

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