Eurobank griechenland
Eingang, Hauptgeschäftsstelle Eurobank, Athen

Im Sommer 2012 erhielt die Eurobank – damals noch EFG Eurobank Ergasis – aus dem Euro-Rettungsschirm 4,2 Milliarden Euro. Über 40 Prozent der Bank gehörten Herrn Spiros Latsis.
Wer ist Spiros Latsis?
Es ist der reichste Grieche mit Wohnsitz in Monaco. Neben seinen Bankgeschäften besitzt er eine Reederei, 30 Prozent am Ölhandel Hellenic Petroleum, die Privatjetfirma Private Air, Medienbeteiligungen, weltweit exklusive Immobilien – allein im Kanton Genf über 200 Immobilien, eine Immobiliengesellschaft (Lamda Development) und die 122 Meter lange Superyacht Alexander.
Dieses Schiff kann man übrigens zurzeit für 35 Millionen Euro kaufen oder alternativ zum Preis von 385 000 Euro pro Woche mieten. Auch Latsis ehemaliger Studienfreund und früherer EU–Kommissionspräsident José Manuel Barroso war schon Gast auf dieser Yacht, genauso wie Prinz Charles.
Im Jahr 2006 erhält Spiros Latsis für ›seine herausragenden wissenschaftlichen Verdienste‹ einen Ehrendoktortitel der Privatuniversität Witten/Herdecke. Während der Feierstunde betonte Unipräsident Prof. Wolfgang Glatthaar, ›dass auch Ideenreichtum, Geschick und Kreativität wesentliche Erklärungsfaktoren sind – sowohl für die gesamtwirtschaftliche Realität als auch für erfolgreiches unternehmerisches Handeln‹.
Laut Forbes liegt im Jahr 2013 das gesamte Vermögen der Familie Latsis bei 3,3 Milliarden Dollar.
Im Jahr 2012 waren es 2,6 Milliarden Dollar, so Forbes.
Kleine Anmerkung:
Auf Island lebten vor dem Finanzcrash 2008 sechs Dollar-Milliardäre, heute gibt es auf Island keinen mehr.
Im Gegensatz zu den südeuropäischen Krisenländern weigerten sich die Isländer, ihr marodes Banken-und Finanzsystem zu retten.
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